Ullrich, Abteilungsleiter, war erst Anfang 50, als er beim Hausarzt seine ersten Beta-Blocker verschrieben bekam. Sein Blutdruck war oft bei oder über 150/100, Symptome wie Kopfschmerzen und innere Unruhe wollte er abklären lassen. Die Ultraschalluntersuchung war unauffällig. Es waren anhaltende hohe Gefäßanspannungen, die sein Hausarzt für die Blutdruckwerte verantwortlich machte.
Ullrich wünschte sich von mir eine ganzheitliche Begleitung der Symptome und wollte auch der Ursache seiner Beschwerden auf den Grund gehen.
Schnell war klar, dass Ullrich seit zwei Jahren unter Hochdruck arbeitete. Mit einem ayurvedischen Anamnesecheck plus den Hausarzt-Befunden konnte ich ihm klar machen, dass er in einen Dauerzustand der Anspannung geraten war und auf einen Überforderungskonflikt zusteuerte. Wir starteten ein spezifisches Personal Training mit viel Herz — ohne Leistungsdruck — und parallel einige Mental-Detox-Gespräche.
Das erste, was Ullrich lernen durfte, war „Nein" zu sagen. Bei einem Hausarzt-Check drei Monate später konnten die Blutdruck-Senker langsam ausgeschlichen werden, der Blutdruck blieb stabil und sogar sehr gut.
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